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zur Arbeit mit vorgeburtlichen & frühkindlichen Prägungen

Was wir in der für uns nicht erinnerbaren Zeit von der Zeugung bis ca. zum dritten Lebensjahr erleben, prägt und beeinflusst unser ganzes Leben, darauf weisen Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung und Epigenetik hin.
Schon ab unserer Zeugung, in der gesamten Schwangerschaft und während der Geburt, sowie in den ersten drei Lebensjahren findet eine intensive Prägung statt. Dies geschieht vornehmlich durch unsere Mutter (besonders vorgeburtlich und während der Geburt), aber auch durch den Vater oder andere enge Bezugspersonen.

Wie das Nervensystem der Mutter uns formt
Unser Nervensystem ist mit dem unserer Mutter verbunden: Alles, was sie erlebt, empfinden wir mit. Es prägt unser Unbewusstes.
Auch als Babys und Kleinkinder sind wir noch nicht in der Lage, unser Nervensystem allein zu regulieren. Wir brauchen die Regulation über eine enge Bezugsperson und lernen erst nach und nach, uns selbst zu regulieren. Jeder Erregungszustand unseres Nervensystems, egal ob positiv bewertet (z.B. Freude, Lust) oder negativ bewertet (z.B. Angst, Panik) wird in unserer Zukunft unbewusst so reguliert, wie wir es in dieser frühen Lebensphase gelernt haben.
Wie also unser engsten Bezugspersonen („CO-Regulatoren“) mit ihren Gefühlen umgingen (Freude, Wut, Trauer, Angst, …), was sie/er erlebten und wie das Erlebte verarbeitet wurde (Freundschaften, Verbindungen, Verluste, Gewalt, …), dient uns als Vorbereitung für unser Leben. Über diese Prägungen findet unsere Anpassung an die Umwelt statt, in die wir hinein geboren werden. Manche Prägungen sind so stark, dass sie sich sogar generationsübergreifend über das Nervensystem und seine Botenstoffe weitertragen. Viel wurde hierzu beispielsweise über Kriegsenkel geforscht und in der Epigenetik.

Wenn frühe Prägungen uns im Leben blockieren
Mit dem Heranwachsen werden wir unabhängiger von der Co-Regulation durch unsere Bezugspersonen. Doch oft passt die Prägung, die wir in uns tragen nicht zu unserem eigenen Leben und dem Erleben von Situationen und Umwelt. Im Erwachsenenalter (und teils auch schon bei Kindern) steht sie uns dann hinderlich im Weg:

  • Das Gehirn bewertet neue Situationen unbewusst nach den alten, frühen Mustern.
  • Da diese Erinnerungen mit dem puren Überleben verknüpft sind, laufen sie hochemotional und automatisch ab.
  • Es entsteht ein Ungleichgewicht zwischen unbewussten Schutzmustern und unseren bewussten Sehnsüchten.


Häufige Lebensbereiche, die von diesen frühen Prägungen beeinflusst werden

  • Das grundlegende Urvertrauen und das „Ja“ zum Leben
  • Die eigene Bindungsfähigkeit und Partnerschaften
  • Der Umgang mit Verlustängsten sowie Nähe- und Distanztoleranz
  • Die eigene Sexualität und Resilienzgrenzen
  • Die allgemeine Regulierung von intensiven Emotion


Räume für neue Erfahrungen schaffen
Einen Weg, diese pränatalen (vorgeburtlichen), peripartalen (rund um die Geburt), postnatalen (nach der Geburt und Säuglingsalter) und frühkindlichen Prägungen zu begleiten und neue, heilsame Erfahrungen zu gestalten und zu integrieren, bietet meine Arbeit mit tiefen Entspannungs- und Selbsterfahrungsräumen (Trancearbeit). Diese fließt in die ethnomedizinische Einzelarbeit sowie in die Ausstellungsarbeit mit ein.
Ich biete Ihnen einen geschützten, ganzheitlichen Raum, um ein tiefes Gefühl des Willkommenseins nachzuholen – im Mutterleib und als Mensch auf der Erde. Dies kann Sie dabei unterstützen, Ihre Basisprägung positiv zu verändern und frühe emotionale Blockaden sanft zu lösen.




Meine Arbeit mit vorgeburtlichen & frühkindlichen Prägungen versteht sich als Beratung, Coaching und Begleitung. Sie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.